Die hyperbare Sauerstoffkammertherapie (hyperbare Kamera, hyperbarer Würfel) wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA eingesetzt.
Sie wurde in den 1940er Jahren erneut ausprobiert, als die US-Marine sie zur Behandlung von Tiefseetauchern einsetzte, die an der Dekompressionskrankheit litten. In den 1960er Jahren wurde die Therapie auch zur Behandlung von Kohlenmonoxidvergiftungen eingesetzt.
Heute wird sie immer noch zur Behandlung von kranken Tiefseetauchern und Personen mit Kohlenmonoxidvergiftung, einschließlich Feuerwehrleuten und Bergleuten, eingesetzt. Außerdem wurde es für mehr als ein Dutzend Erkrankungen zugelassen, die von Verbrennungen bis hin zu Knochenerkrankungen reichen. Dazu gehören u.a.
Medicare, Medicaid und viele Versicherungsgesellschaften übernehmen in der Regel die Kosten für die hyperbare Sauerstofftherapie bei diesen Erkrankungen. Es kann jedoch sein, dass dies nicht in allen Fällen der Fall ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherungssystem, ob die Kosten für HBO übernommen werden und ob Sie vor der Behandlung eine vorherige Genehmigung benötigen.
Sie sollten wissen, dass die HBO bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen nicht als sicher und wirksam gilt. Dazu gehören HIV/AIDS, Hirnverletzungen, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Asthma, Depressionen, Rückenmarksverletzungen und Sportverletzungen.